Erklärung der DAKJ zu möglichen Interessenkonflikten für Autoren medizinisch-wissenschaftlicher Manuskripte

Erklärung der DAKJ zu möglichen Interessenkonflikten für Autoren medizinisch-wissenschaftlicher Manuskripte

Conflict of interest

Bei hierfür relevanten Stellungnahmen werden Angaben zu möglichen Interessenskonflikten der Autoren gemacht. Die Angabe möglicher Interessenkonflikte dient der besseren Transparenz für den Leser. Ein möglicher Interessenkonflikt spricht allerdings nicht automatisch gegen die wissenschaftlichen Aussagen eines Manuskripts.

Ein möglicher Interessenkonflikt im Sinne der Uniform Requirements for Manuscripts Submitted to Biomedical Journals der ICMJE (International Committee of Medical Journal Editors) besteht immer dann, wenn ein Autor finanzielle oder persönliche Beziehungen zu Dritten hat, deren Interessen vom Manuskript positiv oder negativ betroffen sein könnten.

Im Bezug auf materielle Interessenkonflikte wären u. a. finanzielle Verbindungen zu Unternehmen, deren Produkte im Artikel unmittelbar oder mittelbar berührt sind. Ein solches Unternehmen wäre etwa eine Pharmafirma, die ein im Manuskript genanntes Medikament, oder auch ein Konkurrenzprodukt, herstellt oder vertreibt.

Unter finanziellen Verbindungen sind beispielsweise zu verstehen: Beschäftigungsverhältnisse, Beratungstätigkeiten, Aktienbesitz, Honorare für Vorträge, Reisekostenübernahmen, Studienunterstützungen oder andere Drittmittel.

Nichtmaterielle Interessekonflikte liegen zum Beispiel vor, wenn enge persönliche Verbindungen zu jemandem bestehen, dessen wirtschaftliche oder ideelle Belange durch den Artikel berührt werden (Partnerschaft, familiäre Beziehungen etc.)

Diese Erläuterung bezieht sich auf die Gegenwart und die vergangenen fünf Jahre.

(Richtlinien genehmigt auf der Mitgliederversammlung 2007)