Die Kommissionen

Die Kommissionen der DAKJ

Für die Bearbeitung von Spezialfragen werden Kommissionen eingesetzt. Die Kommissionen setzen sich aus Mitgliedern der drei Gründungsverbände gleichberechtigt zusammen und werden eingesetzt, wenn die Mitgliedsgesellschaften auf eigene Kommissionen bzw. Ausschüsse mit den gleichen Aufgaben verzichten. Innerhalb der DAKJ bearbeiten derzeit 8 Kommissionen wissenschaftliche, fachliche und berufspolitische Themen:

e-Learning
Ethische Fragen
Frühe Betreuung und Kindergesundheit
Globale Kindergesundheit
Infektionskrankheiten und Impffragen
Jugendmedizin
Weiterbildungs- und Strukturfragen

Kommission e-Learning

Sprecher: Dr. Sebastian Bartels, Koblenz
Mitglieder: Dr. Sebastian Bartels, Dr. Christoph Bornhöft, Dr. Tillmann Reckert, Prof. Dr. Dr. Markus Ries, Dr. Ulrike Hoffmann (externe Beraterin), Dr. Fabian Knörr

Die Aufgabe der neu gegründeten Kommission ist Aufbau und Entwicklung eines pädiatrischen e-Learning Angebotes. Die Kommission wird ein gemeinsames Konzept mit der Akademie für ärztliche Fortbildung der Ärztekammer Westfalen-Lippe erarbeiten.

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Kommission für ethische Fragen

Sprecher: Dr. med. Christoph Kupferschmid, Ulm
Mitglieder: Dr. med. Ernst Fukala, Prof. Dr. Peter W. Gaidzik, Dr. med. Ralf van Heek, Prof. Dr. med. Egbert Herting, Prof. Dr. med. Thomas Klingebiel, Dr. med. Christoph Kupferschmid, Prof. Dr. med. Oliver Muensterer, Dr. med. Andreas Oberle

Von dieser Kommission erarbeitete Stellungnahmen

Aufgabe der Kommission für ethische Fragen der DAKJ e.V. ist es, zu ethischen Problemen Stellungnahmen zu erarbeiten, die sich in der Kinder- und Jugendmedizin ergeben.

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Kommission Frühe Betreuung und Kindergesundheit

Sprecherin: Dr. med. Ulrike Horacek
Mitglieder: Prof. Dr. med. Harald Bode, Dr. Iris Eckhardt, Dr. med. Ulrich Fegeler, Dr. med. Ulrike Horacek, PD Dr. Burkhard Rodeck, Dr. med. Gabriele Trost-Brinkhues, Elfriede Zoller

Von dieser Kommission erarbeitete Stellungnahmen

Das Hauptziel der Kommissionsarbeit besteht darin, für eine angemessene Berücksichtigung der Aspekte von Kindergesundheit bei der Qualitätsentwicklung der institutionellen Betreuung Sorge zu tragen.

In diesem Kontext hat das BMFSFJ eine aktive Mitarbeit in seiner Bund-Länder-Expertengruppe ermöglicht. Der Kommission wird Gelegenheit gegeben, die in ihrem Positionspapier formulierten Anliegen in die Arbeitsmatrix für diesen Prozess einzubringen. Dabei werden epidemiologische und allgemeinpädiatrische Erkenntnisse, die Möglichkeiten der Stärkung von elterlicher Kompetenz und Partizipation und die Nutzung sozialräumlicher Kontexte und Netzwerke fokussiert.

Ein weiteres Arbeitsziel der Kommission besteht darin, Erkenntnisse über die gesundheits- und entwicklungsbezogenen Outcomes früher Betreuungsformen zu gewinnen. Hier besteht in Deutschland nach wie vor ein Mangel an Informationen. Langfristig wird angestrebt, Fragen zur Frühen Betreuung a priori in bundesweite epidemiologische Erfassungen einzubringen. Da keine eigenen Forschungsvorhaben umsetzbar sind, werden Synergieeffekte zu laufenden oder konzipierten Studien entwickelt (KiGGS-Studie Welle 2, Evaluationen des NZFH zu psychosozialen Belastungen von Familien mit Kindern von 0-3 Jahre; prospektiv Geburtskohorte der Nationalen Kohorte etc.).

Darüber hinaus wird nach Ansätzen und Kooperationen gesucht, um die sich aus dem Präventionsgesetz ergebenden Chancen für Gesundheitsförderung in der Kita verstärkt zu nutzen und dieses Setting nachhaltig in den Nationalen Gesundheitszieleprozess einzubringen.

Über die Plattform www.kita-gesundheit.de werden Informationen bereit gestellt, die vornehmlich, aber nicht ausschließlich für Erzieher und Erzieherinnen im Bereich Kita und Tagespflege zu Kindergesundheit, Entwicklung, Umwelt von Interesse sind. Hier finden sich adressatengerecht aufbereitete Fachbeiträge, Veranstaltungsankündigungen und Hinweise, ein FAQ-Rubrik und vieles mehr.

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Kommission Globale Kindergesundheit

Sprecher: PD Dr. med. Carsten Krüger, Ahlen
Mitglieder: Dr. med. Gabriele Ellsäßer, Dr. med. Christa-Maria Kitz, PD Dr. med. Robin Kobbe, Prof. Dr. med. Carsten Krüger, PD Dr. med. Thorsten Langer, Dr. med. Werner Schimana, Prof. Dr. med. Ralf Weigel

Von dieser Kommission erarbeitete Stellungnahmen

Die Berufung dieser Kommission wurde auf der Mitgliederversammlung im November 2014 beschlossen. Am 28. Juni 2015 traf sich die Kommission für Globale Kindergesundheit der DAKJ in Würzburg zu ihrer konstituierenden Sitzung.

Präambel: Das Wohl und die Gesundheit der Kinder in der Einen Welt sind das zentrale Anliegen der Kommission (in the best interest of the child).

Folgende konkrete Themen wird die Kommission bearbeiten:

  • Kinderrechte stärken und umsetzen

Umsetzung der Kinderrechte, wie sie in der UN-Kinderrechtskonvention verankert sind, mit besonderem Schwerpunkt auf Zugang zu Bildung, Prävention, Behandlung, Schutz vor Gewalt, Vernachlässigung und Ausbeutung für alle Kinder. Das Einsetzen eines Kinderbeauftragten und die Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz sind dazu unabdingbar.

  • Gesundheit von Migranten- und Flüchtlingskindern verbessern

Am Beispiel der Migranten- und Flüchtlingskinder zeigt sich derzeit, wie schwierig sich die Umsetzung der Kinderrechte gestaltet. Die Kommission will darauf hinwirken, dass diesen Kindern bundesweit eine bestmögliche Gesundheitsfürsorge zuteil wird. Bereits bestehende gute Modelle müssen allgemein und flächendeckend umgesetzt werden; positive Erfahrungen sollen zusammengefasst und bekanntgemacht werden.

  • Prioritäten der internationalen Kindergesundheit unterstützen

Vorhandene, erprobte und evidenzbasierte Verfahren in der weltweiten Kindergesundheitsarbeit sollen zusammengestellt, verbreitet und umfassend angewendet werden. Der wechselseitige Erfahrungsaustausch und das reziproke Lernen, welches sich am Beispiel der Verbreitung der oralen Rehydratation, der Stillförderung, der Kängurupflege und der Pneumoniediagnostik auch bei uns als hilfreich erwiesen hat, sind die Grundlage einer Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Dazu erarbeitete Konzepte sollten auch bei uns Verbreitung und Bekanntheit finden.

  • Erfassung und Vernetzung bestehender Aktivitäten

Die Erfassung bestehender humanitärer und wissenschaftlicher Projekte deutscher Institutionen und Organisationen auf dem Gebiet der globalen Kindergesundheit in einer Datenbank ist eine der vorrangigen nächsten Aktivitäten. Die Mitglieder der verschiedenen pädiatrischen Fachverbände aus Praxis und Klinik sind ausdrücklich aufgerufen, sich daran zu beteiligen.

  • Global Child Health in Aus- und Weiterbildung verankern

Die Kommission tritt dafür ein, dass etablierte Inhalte und Verfahrensweisen der globalen Kindergesundheit in studentische und postgraduierte Curricula integriert werden. Langfristig strebt die Kommission eine Etablierung der Bearbeitung der erwähnten Themen im Rahmen eines akademischen Institutes für globale Kindergesundheit an, um diese wissenschaftlich im nationalen und internationalen Kontext zu bearbeiten. Die Kommission lädt zur interdisziplinären Mitarbeit aller Akteure im Bereich der globalen Kindergesundheit ein. Die Kommission fördert dazu gezielt Anwaltschaft (Advocacy) und Netzwerkbildung auf diesem Gebiet.

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Kommission für Infektionskrankheiten und Impffragen

Sprecher: Prof. Dr. med. Ulrich Heininger, Basel
Mitglieder: PD Dr. med. Ulrich v. Both, Dr. med. Herbert Grundhewer, Prof. Dr. med. Ulrich Heininger, Dr. med. Axel Iseke, Prof. Dr. med. Markus Knuf, Prof. Dr. med. Georg-Christoph Korenke, Prof. Dr. med. Andreas Müller

Von dieser Kommission erarbeitete Stellungnahmen

Die Kommission ist in erster Linie Ansprechpartner für Fragen von Ärzten zu Infektionskrankheiten und Impfungen bei Kindern und Jugendlichen. Die Tätigkeit der Kommission umfasst deshalb:

  1. Die Beantwortung individueller Fragen aus den Reihen der pädiatrischen Ärzteschaft
  2. Erarbeitung von Stellungnahmen zu relevanten Themen von breitem Interesse für die pädiatrische Ärzteschaft. Diese Stellungnahmen werden in der Kommission gemeinsam erarbeitet, diskutiert und anschliessend nach dem Konsensusprinzip fertiggestellt. Nach Genehmigung durch den Vorstand werden die Stellungnahmen auf der Homepage der DAKJ sowie in den Publikationsorganen der drei pädiatrischen Gründergesellschaften der DAKJ Deutschlands als Voll- oder Kurzversion veröffentlicht: Monatsschrift Kinderheilkunde (Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V.; DGKJ), Kinder- und Jugendarzt (Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V.; BVKJ) sowie Kinderärztliche Praxis – Soziale Pädiatrie und Jugendmedizin (Deutsche Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin e.V.; DGSPJ). Die Gültigkeit der Stellungnahmen wird regelmässig überprüft und bei Bedarf erfolgt eine Neubearbeitung mit Aktualisierung. Stellungnahmen ohne aktuelle Gültigkeit bleiben auf der DAKJ Homepage mit entsprechender Kennzeichnung öffentlich einsehbar. Potentielle Interessenkonflikte der Kommissionsmitglieder werden themenspezifisch offengelegt.
  3. Beantwortung von Fachfragen aus den Vorständen der Gründergesellschaften
  4. Medienanfragen zu Themen aus dem Bereich der Infektionskrankheiten und Impfungen bei Kindern und Jugendlichen

Die Kommission trifft sich dazu in der Regel zweimal pro Jahr zu ganztägigen Arbeitssitzungen. Zwischen den Sitzungen werden adhoc Telefonkonferenzen bei Bedarf durchgeführt und Dokumente und Fragestellungen auf elektronischem Weg ausgetauscht und bearbeitet.

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Kommission Jugendmedizin

Sprecher: Prof. Dr. med. Ronald G. Schmid, Altötting
Mitglieder: Michael Achenbach, Priv.-Doz. Dr. med. Verena Ellerkamp, Dr. med. Markus Koch, Dr. med. Esther Nitsche, Prof. Dr. med. Lars Pape, Dr. med. Mechthild Pies, Dr. med. Burkard Ruppert, Prof. Dr. med. Ronald G. Schmid, Dr. med. Gabriele Trost-Brinkhues

Von dieser Kommission erarbeitete Stellungnahmen

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Kommission für Weiterbildungs- und Strukturfragen

Sprecher: Prof. Dr. med. Peter F. Hoyer, Essen
Mitglieder: Dr. med. Folkert Fehr, Dr. med. Lutz Hempel, Prof. Dr. med. Peter F. Hoyer, Dr. med. Ronny Jung, Prof. Dr. med. Dominik Schneider, Prof. Dr. med. Ute Thyen, Dr. med. Gisbert Voigt

Von dieser Kommission erarbeitete Stellungnahmen