Stellungnahme zur Befürwortung der Impfung gegen humane Papillomaviren (HPV)

Bezug nehmend auf die in den Medien geführte kritische Diskussion der Impfung gegen humane Papillomaviren (HPV-Impfung) bekräftigt die Kommission für Infektionskrankheiten und Impffragen der DAKJ, dass sie die HPV-Impfung entsprechend ihrer früheren gemeinsamen Stellungnahme mit der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe zur „Infektionsprophylaxe gegen das humane Papillomavirus (HPV)“ (April 2007) weiterhin uneingeschränkt befürwortet.

Die in den Medien geführte Diskussion über die Nutzen- und Risiko-Bewertung der HPV-Impfung hält einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung nicht stand. Entsprechend äußert sich auch das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) als die für die Zulassung von Impfstoffen zuständige Behörde dahin gehend, dass die Zulassung und Empfehlungen zur Anwendung der beiden verfügbaren HPV-Impfstoffe unverändert gelten.

Auf der Internetseite des PEI können Sie sich weitergehend informieren.

Stellungnahme (82 KB) – Stellungnahme ohne aktuelle Gültigkeit

Kinder- und Jugendarzt 2008; 39 (5): 315 (Verweis)
Monatsschrift Kinderheilkunde 2008; 156 (6): 578

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